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Dieses Treffen zwischen denen in Hermannstadt und im Ausland lebenden Hermannstädter, welches von zwei zu zwei Jahren stattfindet, ist zur Tradition geworden und wird immer von einem reichhaltigen Programm begleitet.
Am ersten Tag fand der Eröffnungsfestakt statt. Die Begrüßungsrede hielt Dr. Hans Klein, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Die weiteren Redner waren der Bürgermeister Klaus Johannis, der Präsident der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt Jürgen Schuster, Bischof D. Dr. Christoph Klein, Stadtpfarrer Kilian Dörr, Präfekt Trihenea, der Konsul der B.R.Deutschland Herr Reill und Frau Dr. h.c. Barbara-Wiebke Schöfnagel, Attachee für soziale Angelegenheiten der Österreichischen Botschaft in Bukarest. Untermalt wurde der Abend mit musikalischen Darbietungen des Bläserquintetts „Tromba Felix“ und Gesangsduetten für zwei Soprane (Melinda Samson und Elisa Gunesch) mit Klavierbegleitung (Ursula Philippi). Als Abschluss des Tages fand ein Nachtkonzert in der Evangelischen Kirche, mit Musik von Hermannstädter Komponisten statt.
Am Abend gab es dann im Festzelt ein Konzert mit Schlager und Oldies. Der zweite Tag begann mit einem Empfang der ausländischen Gäste beim Bischof der Ev. Kirche A.B. in Rumänien, D. Dr. Christoph Klein im Bischofspalais. Beim folgenden Trachtenaufmarsch der deutschsprchigen Schulen, welcher am Kleinen Ring begann, über den Großen Ring führte, wo verschiedene Formationen gezeigt wurden und durch die Heltauer- und Harteneckgasse das Thalia Theater als Endziel hatte. Ursprünglich sollte im Jungen Wald das Maifest mit verschiedenen künstlerischen Darbietungen gefeiert werden, aber durch das regnerische Wetter bedingt, musste die Veranstaltung ins Trockene, in den Theatersaal, verlegt werden. Da zeigten die Kulturgruppen der deutschsprachigen Schulen Hermannstadts und aus Agnetheln ein reichhaltiges, buntes Programm, welches leider ein wenig zu lang war. Am Nachmittag wurde im Bischofspalais von Caroline Fernolend von der Stiftung Mihai Eminescu Trust und Barbara Schöfnagel von der Österreichischen Botschaft Bukarest, an Hand von zwei Ortschaften, zukunftsweisende Projekte für das Leben in Siebenbürgen gezeigt. Weiterhin als Programmpunkt präsentierte der Honterus-Verlag zwei Neuerscheinungen „Zierkeramik der Siebenbürger Zünfte“ der Autoren Horst Klusch und Carla Rosca, sowie „Hermines Rezepte“ der Mühlbacher Künstlerin und Schriftstellerin Marinela Porumb.
Am Abend gab es ein gemeinsames Essen im Spiegelsaal des Forums, zu welchem die Heimatgemsinschaft der Deutschan aus Hermannstadt mit erheblichen Geldmitteln beigesteuert hat. Zu später Stunde gab es im Festzelt die Breakdance Tanzshow mit „Refresh Crew“ aus Heltau und das Konzert der „Click_Life“ Band aus Suceava. Der dritte Tag begann mit dem Pfingstgottesdienst in der Evangelischen Kirche, welche voll besetzt war. Gäste waren, neben den aus Deutschland angereisten Hermannstädter, eine Gruppe von Rotarier aus Schwetzingen und Homburg, welche sich auch musikalisch beteiligten, Volontäre aus Visconsin und ehemalige Schüler der Brukenthalschule, welche zu gleicher Zeit mit der Huetplatzbegegnung 20-, 30-, und 40-jähriges Klassentreffen gefeiert hatten.
Nach dem Gottesdienst gab es auf dem Huetplatz musikalische Darbietungen der „Tromba Felix“, und Auftritte der Tanzgruppen der deutschsprachigen Schulen. Anschließend Essen im Festzelt. Nachdem das Wetter an diesem Tag mitgespielt hatte, war es ein guter Abschluss einer Veranstaltung, die äusserst gelungen war. Am Abend fuhr die Gruppe zuerst auf die Hohe Rinne, wo ein kurzer Spaziergang gemacht wurde. Anschließend ging es nach Sibiel, wo zuerst das Ikonenmuseum besichtigt wurde und dann ein Essen auf dem Bauernhof stattfand.
Die Reisegruppe aus Deutschland, die zu diesem Treffen per Flugzeug angereist war, bagann zu Beginn der neuen Woche, per Bus, eine Reise in die Maramuresch zu dem Kloster Birsana und den Holzkirchen in Rozavlea und bogdan Voda und in die Nordmoldau zu den Köstern Humor Voronet, Moldovita und Sucevita. Am letzten Tag des Aufenthaltes war das Wetter der Gruppe nicht hold. Ursprünglich sollte der Tag auf dem Bulea abgehalten werden, doch schon beim Wasserfall zog dichter Nebel auf und als man mit der Gondel auf der Höhe, beim See ankam, war die Nebelsuppe so dicht, dass sofort zum Rückzug geblasen wurde, Als Ausweichporgramm gab es beim Tourismuskomplex Albota ein Mittagessen mit Forellen und anschließend die Besichtigung des Klosters Sambata.
Die Reise nach Hermannstadt und die anschließende Fahrt in den Norden des Landes hatte allen Teilnehmern gefallen und mit Zufriedenheit erfüllt und hat bleibende Eindrücke hinterlassen Jürgen Schuster
hier finden Sie einige Bilder zur Begegnung und der Reise in die Maramuresch |